Vor ca. 10 Jahren, noch vor dem Aufflammen der Diskussionen um die W-Brücke, gab es die Idee von Klaus Tschira, im Lingnerschloss ein Biotechnologiezentrum zu eröffnen. Neben dem Schloss selber sollte in dem Park ein Gebäude gebaut werden in Form einer Doppelhelix. Auf den Seiten des Architekturbüros gibt es immer noch Bilder der Visualisierung. Grund des sehr überhasteten Rückzuges und des Scheiterns des Projektes waren nicht die Bedenken und Proteste der Dresdner, die sich für den Erhalt des Lingnerschlosses einsetzten, sondern steuerliche Probleme bei der Ausgestaltung der Investition.
Relativ unbemerkt von der Dresdner Öffentlichkeit wurde das Projekt später doch umgesetzt, allerdings in Heidelberg im EMBL, einer Forschungseinrichtung ähnlich dem CERN, allerdings auf biologischen Gebiet.
War gerade etwas am Rumsuchen im Netz und bin mal wieder über eine Seite der Rosenkreuzer gestolpert. Das das Thema passend ist, gibt es hier für alle Englischkundigen etwas interessantes zu lesen und sehen.
Ab morgen findet vor dem Landgericht Dresden ein Prozess um einen Anlagebetrug der im erweiterten Umfeld des Global Scaling stattgefunden haben könnte. Ob es dabei auch um technische Fragen geht, dürfte interessant sein.
Nach längerer Vorarbeit freue ich mich, das Erscheinen einer neuen DVD ankündigen zu können. Zusammen mit Adggar Mitchell, Alexander Lauterwasser, Dieter Broers, Axel Klitzke, Prof. Claus W. Turtur und Hartmut Warm gibt es eine interessante Einführung in neue Themen und Sichtweisen zu aktuellen Entwicklung der Menschheit. Zu sehen sind Bilder meiner Reise nach Ägypten im Frühjahr auf den Spuren der Blume des Lebens und aus einem Interview mit Hartmut Warm. Produziert wurde der Film wieder von NuoViso. Die DVD erscheint am 15. Oktober und wird auch im Pythagoras Shop erhältlich sein.
Zur Einstimmung gibt es hier schon mal einen kleinen Vorgeschmack.
Tschernobyl 2 ist der Name einer Antennenanlage, die in unmittelbarer Nähe des Kernkraftwerkes steht. Ich hatte an früherer Stelle (hier, hier) schon einmal darüber geschrieben. Da ich mal wieder über neue Bilder gestolpert bin, soll hier erneut darauf hingeweisen werden. Interessant in Zusammenhang mit der zuletzt vorgestellten Dokumentation über die wahren Hintergründe des Unglücks, ist der Hinweis auf Seite 2, daß eine Sprengung der Antenne nicht möglich ist wegen der Gefahr, ein Erdbeben auszulösen…
Stephan hat in seinem Blog eine kleine Linksammlung veröffentlicht. Dabei ist er auf ein sehr interessante Interview bei den Elementarfragen mit Sebastian Pflugbeil gestoßen, daß ich hier dringend weiterempfehlen möchte. Sebastian Pflugbeil war der erste Westler überhaupt, der sich in den zerstörten Reaktor in Tschernobyl begeben hat. Zusammen mit dem russischen Forscher Tschetscherow untersuchte er für eine Fernsehdokumentation das wahre Ausmaß der Katastrophe. An anderer Stelle habe ich darüber schon berichtet und die entsprechende Dokumentation (Ich hatte die Dokumentation noch gar nicht verlinkt… Deswegen hier. ) verlinkt. In dem Interview für Elementarfragen zeigt Pflugbeil sehr eindrücklich die Gemengelage um die Atomkraft auf und wer hinter der öffentlichen Meinung steckt.
Es gibt auch eine Dokumentation, die vor Pflugbeils Besuch in Tschernobyl gedreht wurde. In Ihr wird der Forscher Tschetscherow vorgestellt, der selber über 1000 mal im Kern des Reaktors gewesen ist. Darin gehet es auch um mögliche Zusammenhänge zwischen Erdbeben und dem Reaktorunfall in der Ukraine. Bisher hatte ich immer nach dieser Dokumentation gesucht. Scheinbar ist sie doch noch im Netz aufgetaucht. Da ich sie für sehr wichtig halte auch in Zusammenhang mit den Beiträgen über die Antennenanlage in Tschernobyl hierundhier, soll sie hier gleich noch angeführt werden.