Heureka – Aber nicht in Dresden

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Dresden, daß sich immer gerne auf seiner Vergangenheit aussruht oder Stadt der Iwssenschaft und der Kunst sein will, zeigt sich mal wieder von seiner “besten” Seite.

Heiko Guter hat vor 12 Jahren angefangen, den historischen Weihnachtsmarkt in Dresden im Stallhof aufzubauen und zu gestalten. 2007 wurde der Markt zum beliebtesten Markt in Deutschland gewählt. eigentlich sollte man annehmen, daß die Stadt weiß, was sie an solchen Leuten hat, die in Eigeninitiative den Ruf der Stadt prägen und entwickeln. Folgt man dem Artikel der heutigen Sächsischen Zeitung, scheint es aber unserer Stadtverwaltung mal wieder zu gut zu gehen. Aber in einer Stadt, in der man meint, die Ehrung als Weltkulturerbe wegwerfen zu dürfen und die sich im Moment damit brüstet, zur Einkausstadt zu werden, wundert mich nichts mehr. Wer weiß, wieviel in der Verwaltung sich haben einkaufenn lassen für die genzen Geschmacksverirrungen architektonischer und sonstiger Art. Selbst unsere ach so freien Journalisten von obiger und der anderen Zeitung bleiben wie immer ruhig. Das ist das tragische am Dresdner, er arrangiert sich immer irgendwie mit den Gegebenheiten, geht aber nie auf die Barrikaden…

2 Responses to “Heureka – Aber nicht in Dresden”

  1. […] Pythagoras Blog Dresden Heilige Geometrie, Geomantie, Dresden und die Blume des Lebens « Heureka – Aber nicht in Dresden […]

  2. Jörg sagt:

    […]Selbst unsere ach so freien Journalisten von obiger und der anderen Zeitung bleiben wie immer ruhig[…]

    Das Ergebnis von “20 Jahren Pressefreiheit”! Auch eine gleichnamige Fotoausstellung im Foyer einer großen sächsischen Tageszeitung spiegelte zu diesem zwanzigsten Geburtstag die Qualität des derzeitigen Journalismus’ sehr gut wieder. Schade um’s Papier …

    Was die Entscheidung der Dresdner Liqudatoren angeht – wen verwundert’s … ?